Bad Hersfeld: Gebärdenchor feiert 25jähriges Jubiläum

BH Jubiläum 2017 Gebärdenchor

Am Sonntag, den 8. Oktober 2017, hat der Gebärdenchor der Gehörlosengemeinde Bad Hersfeld im Anschluss an den Erntedankgottesdienst sein 25jähriges Jubiläum gefeiert.
Der Gebärdenchor hat durch seine ersten Auftritte vor 25 Jahren bis heute viele Feste des Gehörlosenvereins und der Gehörlosengemeinde in Bad Hersfeld bereichert. Außerdem ist der Gebärdenchor unter der Leitung von Gerda Brand fester Bestandteil des Gehörlosengottesdienstes in Bad Hersfeld. Jeder Gottesdienst wird durch das Mitwirken des Gebärdenchors zu einem einladenden Fest. Deshalb sind zum 25jährigen Jubiläum viele Gehörlose aus Bad Hersfeld zusammengekommen, um mitzufeiern, zu gratulieren und ihre Dankbarkeit zu zeigen.
Aus Fulda hat Frau Pfarrerin Melanie Keller-Stenzel ein Grußwort und ein Gebärdenliederbuch in Vertretung für die Gehörlosenpfarrer der Landeskirche überbracht. Daneben wurde ein Video des Gebärdenchores aus Kassel mit Grüßen der Mitglieder aus Kassel gezeigt. So konnte die Gehörlosengemeinde Bad Hersfeld zusammen mit ihrem Gebärdenchor, ihren treuen Gemeindevorstehern, vielen helfenden Händen und Gemeindemitgliedern ein schönes, gemeinsames 25jähriges Jubiläum feiern.
Matthias Heinisch

Hanau: Goldene Hochzeit von Monika und Justus Emmerich

Foto: Goldene Hochzeit Justus und Monika Emmerich, Foto: privat.Am 16. September hatten Monika und Justus Emmerich Goldene Hochzeit. Die gebürtige Bayerin Monika und der Erlenseer Justus gaben sich vor 50 Jahren in einem katholischen Trau-Gottesdienst das Ja-Wort.
Ihren Jubeltag feierten Monika und Justus Emmerich mit einem festlichen Abendessen gemeinsam mit den Familien ihrer Tochter und ihres Sohnes. Das Goldene Hochzeitspaar ist stolz auf seine drei Enkelkinder.
Im Gottesdienst am 23. September überreichte Pfarrerin Keller-Stenzel dem Goldenen Hochzeitspaar eine Urkunde der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck zu seiner Goldenen Hochzeit. Sie segnete Monika und Justus Emmerich für ihren weiteren gemeinsamen Lebensweg. Nach dem Gottesdienst war Gelegenheit dem Jubelpaar zu gratulieren und für ein gemeinsames feierliches Kaffeetrinken.
M. Keller-Stenzel

Eschwege: Trauer um Anna Jäger

Am Mittwoch, dem 30.August ist Anna Jäger im Alter von 85 Jahren verstorben.Anna Jäger
Seit 1954 war sie Mitglied im Eschweger Gehörlosenverein. Bei einem Gehörlosentreffen hat sie ihren Mann Hans Jäger kennengelernt, der im Jahr 2006 gestorben ist.
Im Haus ihres Sohnes Klaus Jäger und seiner Familie in Oberhone war sie gut versorgt. Sie hat regelmäßig die Gehörlosengottesdienste in Eschwege besucht. Gern hat sie einen Kuchen für die Treffen nach dem Gottesdienst gebacken und sich in Gebärdensprache unterhalten. Aber zuletzt haben ihre Kräfte immer mehr nachgelassen. Sie musste noch eine Zeit im Krankenhaus verbringen und war dankbar für Besuche. Zuletzt musste sie nicht mehr lange leiden und ist am Freitag, dem 15. September im Kreis ihrer Familie auf dem Oberhoner Friedhof beigesetzt worden.

Treysa: Hephata Fest 2017

Bevor der Gottesdienst anfängtSchon bei vielen fest im Kalender geschrieben: immer der zweite Sonntag im September ist Festgottesdienst in Hephata. Hephata ist eine Behinderteneinrichtung in der Stadt Treysa.Gruppenbild
Auch dieses Jahr sind am 10.9. Gehörlose aus der Umgebung gekommen, um dort zu feiern. Trotz der Kälte fand der Gottesdienst im Freien statt. Aber uns wurde schnell warm, ein hörender Chor aus Battenberg (Name „150 PS“) hat mit Tanz und Bewegung zum Mitmachen eingeladen.
Im Gottesdienst ging es um das Thema Familie und Freunde („Wer ist mein Bruder? Wer ist meine Schwester?“). Jeder Besucher bekam zur ErinneruBlick auf die Bühneng Festtagsstraßeein selbstgemachtes Freundschaftsbändchen. Ein toller Gottesdienst mit viel Hal-le-lu-ja!
Anschließend konnten wir an den vielen Ständen vorbeischlendern und schauen. Auch für unser leibliches Wohl gab es gutes Essen.
Nach fast sechs Stunden ging es dann wieder nach Hause – begleitet von Sonnenschein und vielen guten Erinnerungen.

Kassel: Sommerfest mit Hammerschlägen

Sommerfest mit HammerschlägenManchmal muss man mit dem Hammer dicke Nägel in Türen schlagen! Warum? Wenn so viel schief läuft und nichts klappt, dann muss man die eigenen Wünsche und Forderungen an Türen nageln.
In einem kurzen, lustigen Theaterspiel zeigten Inge Tschirner und Jutta Hempel, was sie mit Hammer und Nägeln machen: Das, was Martin Luther schon damals gemacht hat. Vor 500 Jahren schlug Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Damit wollte er die Fehler der katholischen Kirche zeigen und sie „reformieren“ (neu machen).
Unsere "95 Thesen" für heute… und was muss heute neu gemacht werden?
Da gibt es vieles, was den Gottesdienstbesuchern einfiel: Frieden, Ende der Gewalt, richtige Inklusion, Barrierefreiheit, mehr Geld und viele andere Gedanken, Wünsche und Forderungen wurden auf Zettel geschrieben und „angenagelt“.
Eine Forderung tauchte immer wieder auf: Einen neuen Sozialarbeiter für die Gehörlosenberatung.

Dietrich Tschirner begrüßte dann die vielen Gäste zum Sommerfest, das dieses Jahr am 2. September 2017 stattfand und dankte den vielen Mitarbeitenden. Leider konnten wir wegen des schlechten Wetters nicht im Innenhof feiern. Trotzdem war es schön, bei den vielen leckeren Kuchen und Torten locker zu plaudern, Menschen wiederzutreffen, die man lange nicht mehr gesehen hat. Später roch es gut nach gebratenen Würstchen.

Ein gelungener Tag mit viel Spaß und Freude – und vielen, vielen Wünschen, Hoffnungen, Gedanken und Forderungen: Wir haben noch viele Nägel und Türen gibt es auch genügend!

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