Hirtensonntag (Misericordias Domini 2021)

Gott der gute Hirte, der bei uns ist und uns nicht verlässt.
Wir denken heute auch all der Menschen, die unter Corona leiden und gelitten haben.
Mein Gedanke ist besonders bei den Familien, die einen lieben Menschen nicht besuchen können.
Es ist in uns, dass wir einem Menschen in Not - der krank ist, der leidet - nahe sein wollen; ihn umarmen, trösten, streicheln wollen. Das alles - diese einfachen Dinge - dürfen wir nicht...
...in diese Verzweiflung ist es gut sich vorzustellen, Gott an der Seite zu haben - Gott an meiner Seite, Gott an deiner Seite, Verbunden mit Gott, dem guten Hirten, der auch in der Not mich nicht verlässt.
Vielleicht zündet ihr am Abend des 18. Aprils eine Kerze an - ein bisschen Licht für die Hoffnung dieser Welt!
Und dort, wo unser Kopf und unsere Hände leer sind, und uns kein Gebet mehr einfallen will: "Vater unsere im Himmel, geheiligt werde dein Namen..."

Weiterleitung zu Youtube Video, wenn Video oben nicht klappt

Palmsonntag (Palmarum 2021)

Die Geschichte vom König und seinem Berater...
oder: auch im Schlechten steckt etwas Gutes.
Ein Berater, der ständig sagt, dass im Schlechten auch immer etwas Gutes sein, den kann man nicht gebrauchen.
Ein König hatte so einen Berater und als er einen Ausflug auf eine einsame Insel machte, hatter er auch seinen Berater dabei.
Als der König die Kokusnüsse an den Palmen sah, schüttelte er eine herunter und wollte sie mit seinem Schwert spalten. Doch das Schwert rutschte an der harten Schalt ab und verletzte den König am Fuß. Noch vor Schmerzen jammernd, kam der Berater und sprach: "Mein König, das ist zwar schlimm, aber wer weiß, vielleicht hat es auch sein Gutes!"
Da wurde der König wütend und ließ seinen Berater in ein tiefes Loch werfen.
Später schlenderte der König über die Insel. Plötzlich sprangen Fremde aus dem Wald und nahmen den König gefangen. Denn einmal im Jahr opferten die Fremden ihren Göttern einen Menschen... und da kam der König gerade recht!
Doch als ein Priester ihn untersuchte fand er die Wunde am Fuß und sprach: "Dieses Opfer ist nicht unversehrt! Die Götter werden es nicht annehmen."
Der König kam frei und voller Reue ging er zurück zum Berater und befreite ihn aus seinem Loch.
Da sprach der Berater: "Du, lieber König, siehst; das Schlechte hat dir zum Guten geholfen. Auch mir hat es geholfen, denn hättest du mich nicht in dieses Loch geworfen, hätte ich dich begleitet und ich wäre jetzt das Opfer." ...
Palmsonntag zeigt mir, wie schnell sich die Meinung der Menschen ändert.
Jesus reitet auf einem Esel nach Jerusalem und wir dort wie ein König von den Menschen empfangen. Fünf Tage später stirbt Jesus am Kreuz. Ob es die gleichen Menschen sind, die enttäuscht über Jesus, seinen Tod wünschen?
In der Dunkelheit des Todes hat Gott schon etwas Gutes hineingelegt - es wird für uns zum Besten.
Gott bleibt bei uns; ER weicht nicht von unserer Seite.

Weiterleitung zu Youtube Video, wenn Video oben nicht klappt

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.