Gemeinde Hanau: Trauer um Gerhard Rüthel

Gerhard RüthelAm 26. März 2018 wurde Gerhard Rüthel auf dem Friedhof Biebergemünd-Wirtheim beigesetzt. Er verstarb im Alter von 80 Jahren. Geboren wurde Gerhard Rüthel am 2.8.1937 in Wirtheim, wo er zunächst die Grundschule besuchte. Später war er Schüler der Gehörlosenschule Bad Camberg und lebte in dieser Zeit bei einer Pflegefamilie. Seine Ausbildung machte Gerhard Rüthel in Gelnhausen als Möbelschreiner und übte seine Berufstätigkeit bei der Fensterbau-Firma H. Link in Biebergemünd-Kassel aus. Nebenbei stellte er frühmorgens die Zeitung in Wirtheim zu. Sein besonderes Interesse galt dem Fußball und dem Boule-Sport. Bis ins hohe Alter war Gerhard Rüthel mit seiner Frau im Boule-Verein Wächtersbach aktiv.
Seit 1964 waren Gerhard und Doris Rüthel verheiratet. Im Jahr 2014 erlebten sie das Fest ihrer Goldenen Hochzeit. In seiner Ansprache erinnerte der katholische Pfarrer, Karl-Peter Aul aus Wirtheim, an diesen besonderen Ehrentag. Er sprach der Witwe, den beiden Kindern mit ihren Familien und der großen Trauergemeinde viel Trost zu: „Wir legen das Leben unseres lieben Bruders Gerhard Rüthel in Gottes gute Hände und nehmen von ihm Abschied. Wir tun es in dem tiefen Vertrauen, dass er im Sterben das Ziel seines Lebensweges erreicht hat…und die Vollendung seines Lebens bei Gott gefunden hat.“ Auch etliche gehörlose Freunde des Ehepaars Rüthel waren zum Sterbeamt und der Urnenbeisetzung gekommen und nahmen Abschied und bekundeten Doris Rüthel ihr Beileid. Pfarrerin Keller-Stenzel dolmetschte in Gebärdensprache.
M. Keller-Stenzel

 

Kassel: Trauer um Hans Mladitsch

Hans Mladitdsch INAm 19. Februar 2018 verstarb Hans Mladitsch im Alter von 73 Jahren. Seine Beerdigung fand im kleinen Kreise statt. Hans Mladitsch war von 2001 – 2013 Gemeindevorsteher in der Gehörlosengemeinde Bad Hersfeld; hat Dienste im Gottesdienst übernommen; seine handwerklichen Fähigkeiten kamen ebenfalls Verein und Gemeinde zu gute.
Herr Mladitsch kommt ursprünglich aus Oberbeisheim. Vor einigen Jahren konnte er nicht mehr allein zu Hause leben und zog nach Wernswig in eine Wohneinrichtung für ältere Menschen. Vor zwei Jahren wurde seine Demenz so schlimm, dass er dauerhaft betreut werden musste. Seine Schwester holte ihn nach Kassel in ein Pflegeheim.
Gehörlose aus Hersfeld, Homberg, aber auch frühere Schulkameraden, haben versucht Kontakt zu ihm zu halten und ihn besucht.
Am 2. März wurde Hans Mladitsch auf dem Friedhof Kassel-Oberzwehren beerdigt.
Wir wünschen seiner Schwester und seinen Söhnen herzliches Beileid und Gottes Beistand in dieser Zeit der Trauer.

 

Kassel: Trauer um Johannes Horn

Johannes Horn INAm 26. Februar 2018 mussten wir Abschied nehmen von Johannes (Hans) Horn. Er verstarb 60 Jahre alt. Sein plötzlicher Tod hat viele Menschen traurig gemacht.
Am 17. Februar ist Herr Horn zusammen mit seinen Freunden und Sportkameraden für ein Fußballspiel nach Bielefeld gefahren; Johannes Horn stand – wie immer – im Tor. Nach dem Seitenwechsel klagte er über Luftnot, kurze Zeit später brach er zusammen. Die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten.
Viele Menschen sind auch von weit her zu seiner Beerdigung zusammengekommen, um sich von einem immer freundlichen, hilfsbereiten und warmherzigen Menschen zu verabschieden. Sein plötzlicher Tod bleibt unbegreiflich und macht fassungslos. Wir wissen, so Pfarrer Käsemann, dass der Tod nahe sein kann, aber wenn er so plötzlich da ist, dann ist das unbegreiflich. Aber wir haben so viel, was uns auch jetzt mit Johannes Horn verbindet: Liebe, die auch über den Tod hinausgeht.
Vertreter des Sports, der Fußballabteilung und seines Arbeitgebers nahmen in bewegenden Worten Abschied am Grab.
Unser ganzes Mitgefühl für seine Ehefrau Tanja und seine Schwester, ihre Familien – Gott möge euch begleiten und beistehen in dieser traurigen Zeit.

Kassel: Trauer um Bernd Geisel

Bernd GeiselNach langer Krankheit ist Bernd Geisel am Neujahrstag 2018 verstorben.
Er wurde 61 Jahre alt.Vieles wollte er noch mit seiner Frau Klaudia unternehmen. Aber sein Tod hat all die Zukunftspläne zunichte gemacht.
Die Trauerfeier fand am 19.01.2018 statt. Gehörlose aus Kassel und Bad Hersfeld sind gekommen, um Abschied zu nehmen. Pfr. Käsemann sprach über einen Satz aus der Bibel: „Alles hat seine Zeit – alles hat Anfang und Ende“ (Prediger 3,1). Jetzt ist die Zeit der Trauer, aber es wird auch die Zeit kommen, da werden auch die schönen Erinnerungen wieder da sein.
Wir mussten Abschied nehmen an seiner Urne, denn es war der Wunsch von Bernd Geisel auf See (in der Nordsee) bestattet zu werden.
Wir trauern mit seiner Ehefrau und seiner Familie und bitten, dass Gott sie begleitet auf ihrem Weg. 

 

Vortrag Notfall-App

Ein Notfall: ein Unfall mit schwer Verletzten, ein Herzinfarkt, ein Sturz von der Leiter. Egal, ob auf der Straße, am Arbeitsplatz oder zu Hause: Wer taub ist, hat im Notfall bislang ein Notfall-Fax an 112 geschickt.
Vortrag Notfall App INIm Notfall ein Fax schicken ist kompliziert. Probleme beim Notfall-Fax: Unterwegs gibt es kein Faxgerät. Oder niemand merkt, dass ein Notfall-Fax ankommt. Ein Fax schicken dauert relativ lang. Aber: Wenn ein Notfall eintritt, zählt jede Minute. Keine Zeit verlieren ist wichtig.
Jetzt gibt es eine Alternative: die Notfall-App. Sie wurde vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) für alle Interessierten entwickelt. Jede Person kann im Notfall mit der Notfall-App mit dem Smartphone schnell Hilfe anfordern. Egal, ob von zuhause, auf der Arbeit oder von unterwegs. Die Notfall-App ist kostenfrei.
Bei der Weihnachtsfeier der Gebärdensprachgemeinde Fulda hat Reinhard Eckey einen Vortrag zur Notfall-App gehalten. Alle waren sehr interessiert. Denn das Thema ist für alle wichtig. Jeder Mensch kann plötzlich zum Notfall werden. Und dann ist schnelle Hilfe nötig.
Der Vortrag wird am 11. März 2018 (Gemeindenachmittag Fulda) wiederholt.
Text/Foto: M. Keller-Stenzel

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