Gemeindevorstandstagung in Bad Hersfeld

Gemeindevorstandstagung 2019Einmal im Jahr ist Gemeindevorstands-Tagung. Dieses Jahr am 11.-12. Mai 2019 in der Jugend-Bildungs-Stätte in Bad Hersfeld. Insgesamt waren 13 Personen dabei. Thema in diesem Jahr: „Gewalt in der Erziehung – früher und heute. Stiftung Anerkennung und Hilfe“. Ein wichtiges Thema. Warum? Viele Gehörlose haben früher in Einrichtungen der Behinderten-Hilfe gelebt. Zum Beispiel im Internat. Viele haben Gewalt erfahren, zum Beispiel körperliche Gewalt oder keine gute Schul-Bildung. Oder Gebärden war verboten. Jetzt gibt es eine Stiftung von Staat und Kirche: „Stiftung Anerkennung und Hilfe“. Die Stiftung unterstützt Gehörlose mit Geld. Frau Schäfer hat über die Arbeit der Stiftung informiert und wie Anträge möglich sind. Pfarrer Hochschorner und Pfarrer Heinisch haben eine Bibel-Geschichte zum Thema Gewalt gezeigt: die Geschichte von Josef (Altes Testament). Josef wurde von seinen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft. Auch dort hat Josef viel Gewalt erlitten. Mit Gott-Vertrauen hat er trotzdem weiter gelebt. Ein Beispiel, wie Leben trotz Gewalt-Erfahrung möglich ist. Nachmittags gab es verschiedene Angebote, sich mit dem Thema Gewalt im eigenen Leben zu beschäftigen, zum Beispiel Arbeiten mit Knetmasse oder Bibelarbeit zu Klage-Psalmen. Angebot abends: Bilder-Rahmen gestalten. Manchmal ist es hilfreich, eigene Erfahrungen neu anzusehen. Wie durch einen anderen Rahmen. Am Sonntag hat Reinhard Eckey (Gemeindevorstand Fulda) einen Vortrag über die Gehörlosenmission in Eritrea gehalten und viele Fotos, zum Beispiel vom Solardach, gezeigt. Für das Solardach in Eritrea haben wir in unseren Gemeinden im letzten Jahr viele Kollekten gesammelt. Es gab Berichte aus dem Gemeinde-Leben von allen acht Gemeinden der Gehörlosenseelsorge. Wichtig, sich auszutauschen, was ist in anderen Gemeinden los? Wie ist noch mehr Zusammenarbeit in der Zukunft möglich? Vorschlag: gemeinsamer Ausflug. Zum Abschluss hat Diakonin Brenzel eine Andacht mit uns gefeiert. Thema: Die Farben im Regenbogen. Welche Bedeutung haben die Farben? Zum Beispiel rot: Farbe der Liebe. Oder Gelb: Farbe vom Neid. Das ganze Leben ist bunt wie ein Regenbogen. Farben haben auch eine Wirkung für die Seele. Zum Beispiel orange: Farbe zum Wohlfühlen. In der Andacht hat Diakonin Brenzel gezeigt: Gott ist dabei, egal mit welcher Farbe mein Leben im Moment gemalt ist. Alle bekamen von Diakonin Brenzel zum Abschluss einen selbstgemachten Schlüssel-Anhänger in Regenbogen-Farben geschenkt. Eine schöne Erinnerung an die ganze Tagung. Fazit: Intensive Gespräche. Viel Spaß, starke Gemeinschaft und gute Kommunikation! Danke an alle, die dabei waren.

Foto: S. Brenzel, Text: M. Keller-Stenzel

Gemeinde Fulda: Todesfall Renate Schumann

Am 26. April 2019 war die Beisetzung von Renate Schumann in Fischbach (b. Hauneck). Sie starb im Alter von 63 Jahren. Im Januar wurde ihr Mann Paul Schumann bestattet. Renate Schumann ist nur kurze Zeit nach ihrem Mann gestorben. Eine schwere Zeit die ganze Familie. Pfarrer Krüger hat für die Trauernden ein Wort aus dem Matthäus-Evangelium ausgewählt: „Jesus Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt“ (Mt 28,20). Pfarrerin Keller-Stenzel hat gedolmetscht.
M. Keller-Stenzel

Eschwege: Trauer um Heinrich Stöber

Heinrich StöberAm Freitag, dem 26. April 2019 ist Heinrich Stöber im Alter von 79 Jahren kirchlich bestattet worden. Seine Familie und viele Freunde haben auf dem Friedhof in Reichensachsen von ihm Abschied genommen.
Heinrich Stöber hat gerne den Kontakt mit Menschen gepflegt. Er war kontaktfreudig und hatte viel Humor. Heinrich Stöber hat auch Verantwortung übernommen. Viele Jahrzehnte hat er sich bei der Blutspendebereitschaft beim Roten Kreuz engagiert. Auch den Gehörlosenverein und die Gehörlosengemeinde in Eschwege hat er unterstützt.
Nachdem eine schwere Erkrankung bei ihm festgestellt worden war und er im Krankenhaus operiert wurde, haben seine Kräfte immer mehr nachgelassen. So ist er am 16. April im Krankenhaus in Eschwege verstorben.

Über seiner Traueranzeige standen die Worte:
Schon lange drohten dunkle Schatten, dass du bald würdest von uns gehen. Wir danken dir, dass wir dich hatten, dein Bild wird immer vor uns stehen. Dich zu verlieren, ist sehr schwer.

Taufe in Bad Hersfeld

Taufe SchenklengsfeldAm 4. Mai gebärdete der Gebärdenchor Bad Hersfeld in der Kirche zu Schenklensfeld einige Gebärdenlieder. Die kleine Felicitas, Enkeltochter von Elfriede Brauner (die im Gebärdenchor aktiv ist), wurde getauft. Die Familie von Felicitas hat sich gefreut, dass viele Gehörlose aus Bad Hersfeld und Umgebung zur Taufe gekommen sind.
Mit vielen Bildern und Gebärdenliedern feierten die gehörlosen und hörenden Besucher/innen gemeinsam einen schönen Gottesdienst. Vor der Tauffeier hatte die Familie von Felicitas den Gebärdenchor und die Gehörlosengemeinde zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken eingeladen. Es war ein schöner Tag, an den sich alle gerne erinnern werden.
                                                                                                                                                                                                                                                                               Petra Heidler

Fulda/ Lauterbach: Trauer um Marlie Staubach

Am 12. März 2019 starb Marlie Staubach, geb. Meise, im Alter von 85 Jahren.
Wir sind traurig. Frau Staubach war immer beim Gottesdienst in Fulda dabei - früher gemeinsam mit ihrem Mann Leonhard. Er ist im Frühjahr 2018 gestorben.

Seit letztem Herbst wurde die Kraft von Marlie Staubach weniger: Sie hatte einen Sturz, sie musste ins Krankenhaus und wurde operiert. Sie wurde immer schwächer.

Frau Staubach war gelernte Schneiderin. Ihre Lebensstationen waren Bad Zwesten, Homberg/ Efze, die Rhön und Lauterbach. In Lauterbach war sie in der Gemeinde viele Jahre Gemeindesprecherin. Pfarrer Kratz hat Marlie Staubach am 29. März auf dem Friedhof in Lauterbach beigesetzt. Auch einige Menschen aus der Gemeinde Fulda waren bei der Trauerfeier dabei und haben Abschied von Marlie genommen. Beim Gottesdienst am 31. März hat die Gemeinde Fulda für Marlie Staubach gebetet.

Mit ihrer fröhlichen und modernen Art wird sie uns allen im Gedächtnis bleiben. Gott nehme sie auf in sein himmlisches Reich und tröste alle, die um Marlie Staubach trauern.

M. Keller-Stenzel

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