Fulda: Abschied von Martin Storch

Abschied von Martin StorchAus der Gehörlosengemeinschaft ist im Alter von 49 Jahren plötzlich und unerwartet Martin Storch verstorben. Die Trauerfeier und anschließende Urnenbeisetzung war am 4. Mai 2018 in Poppenhausen/Rhön, wo Martin Storch mit seiner Familie lebte. Viele gehörlose Freundinnen und Freunde waren bei der Trauerfeier dabei, um gemeinsam mit der Witwe und Tochter von Martin Storch Abschied zu nehmen. Pfarrer Gottfried Müller predigte über Psalm 23 und sagte: „Gott, der Hirte, geht mit… Gott lädt ein, bei ihm zu bleiben“, trotz aller Verzweiflung und in aller Traurigkeit. Pfarrerin Keller-Stenzel dolmetschte. Gott tröste die Trauernden und schenke ihnen neue Kraft, das Leben ohne Martin Storch weiter zu leben.

Foto und Text: M. Keller-Stenzel

Die Gehörlosenberatung der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck stellt sich vor:

Steffi BrenzelDer Mai macht alles neu. Die Gehörlosenberatung der EKKW bekommt ein neues Gesicht. Mein Name ist Steffie Brenzel. Ich bin Dipl.-Sozialpädagogin und Diakonin.
Während meiner Schulzeit habe ich ein diakonisches halbjähriges Praktikum im Internat der Hermann-Schafft-Schule in Homberg/Efze gemacht. Dabei begleitete ich gehörlose SchülerInnen in ihrem Alltag. Ich bekam, auch unterstützt durch einige Kurse, einen ersten Einblick in die Deutsche Gebärdensprache.
2009 bis 2014 habe ich in der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit in Siegen (NRW) und in Hofgeismar gearbeitet. Dabei lernten Konfirmanden und Kindergottesdienstkinder mit mir in hörenden Kirchengemeinden beispielsweise das Vater Unser auf Gebärdensprache.
2014 bis 2018 habe ich in der Schulsozialarbeit gearbeitet. Dabei habe ich SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern in Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensfragen beraten. Nun bin ich seit April 2018 für die Gehörlosenberatung zuständig.
In meiner bisherigen Beratungsarbeit habe ich gerne Gebärden benutzt, um Gesagtes für Hörende besser zu erklären. Nun versuche ich nach und nach meinen Gebärdenwortschatz immer weiter auszubauen.
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meinem Pferd, spiele Gitarre und schreibe Gedichte.
Ich freue mich auf viele neue Gelegenheiten mit Ihnen in Kontakt zu kommen.
Herzliche Grüße aus Kassel Stefanie Brenzel

Gehörlosenberatung und -seelsorge der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
- Beratungsstelle –
Dipl.-Sozialpädagogin und Diakonin Stefanie Brenzel
Lessingstr. 13 34119 Kassel
Tel.: (0561) 10 991-71 Fax: (0561) 10 991-70 Mobil: 0151 4164 8653
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Montags bis freitags: Termine nach Vereinbarung
Donnerstags: Offene Beratungszeit von 10 Uhr bis 16 Uhr

 

Gemeinde Hanau: Trauer um Gerhard Rüthel

Gerhard RüthelAm 26. März 2018 wurde Gerhard Rüthel auf dem Friedhof Biebergemünd-Wirtheim beigesetzt. Er verstarb im Alter von 80 Jahren. Geboren wurde Gerhard Rüthel am 2.8.1937 in Wirtheim, wo er zunächst die Grundschule besuchte. Später war er Schüler der Gehörlosenschule Bad Camberg und lebte in dieser Zeit bei einer Pflegefamilie. Seine Ausbildung machte Gerhard Rüthel in Gelnhausen als Möbelschreiner und übte seine Berufstätigkeit bei der Fensterbau-Firma H. Link in Biebergemünd-Kassel aus. Nebenbei stellte er frühmorgens die Zeitung in Wirtheim zu. Sein besonderes Interesse galt dem Fußball und dem Boule-Sport. Bis ins hohe Alter war Gerhard Rüthel mit seiner Frau im Boule-Verein Wächtersbach aktiv.
Seit 1964 waren Gerhard und Doris Rüthel verheiratet. Im Jahr 2014 erlebten sie das Fest ihrer Goldenen Hochzeit. In seiner Ansprache erinnerte der katholische Pfarrer, Karl-Peter Aul aus Wirtheim, an diesen besonderen Ehrentag. Er sprach der Witwe, den beiden Kindern mit ihren Familien und der großen Trauergemeinde viel Trost zu: „Wir legen das Leben unseres lieben Bruders Gerhard Rüthel in Gottes gute Hände und nehmen von ihm Abschied. Wir tun es in dem tiefen Vertrauen, dass er im Sterben das Ziel seines Lebensweges erreicht hat…und die Vollendung seines Lebens bei Gott gefunden hat.“ Auch etliche gehörlose Freunde des Ehepaars Rüthel waren zum Sterbeamt und der Urnenbeisetzung gekommen und nahmen Abschied und bekundeten Doris Rüthel ihr Beileid. Pfarrerin Keller-Stenzel dolmetschte in Gebärdensprache.
M. Keller-Stenzel

 

Kassel: Trauer um Hans Mladitsch

Hans Mladitdsch INAm 19. Februar 2018 verstarb Hans Mladitsch im Alter von 73 Jahren. Seine Beerdigung fand im kleinen Kreise statt. Hans Mladitsch war von 2001 – 2013 Gemeindevorsteher in der Gehörlosengemeinde Bad Hersfeld; hat Dienste im Gottesdienst übernommen; seine handwerklichen Fähigkeiten kamen ebenfalls Verein und Gemeinde zu gute.
Herr Mladitsch kommt ursprünglich aus Oberbeisheim. Vor einigen Jahren konnte er nicht mehr allein zu Hause leben und zog nach Wernswig in eine Wohneinrichtung für ältere Menschen. Vor zwei Jahren wurde seine Demenz so schlimm, dass er dauerhaft betreut werden musste. Seine Schwester holte ihn nach Kassel in ein Pflegeheim.
Gehörlose aus Hersfeld, Homberg, aber auch frühere Schulkameraden, haben versucht Kontakt zu ihm zu halten und ihn besucht.
Am 2. März wurde Hans Mladitsch auf dem Friedhof Kassel-Oberzwehren beerdigt.
Wir wünschen seiner Schwester und seinen Söhnen herzliches Beileid und Gottes Beistand in dieser Zeit der Trauer.

 

Kassel: Trauer um Johannes Horn

Johannes Horn INAm 26. Februar 2018 mussten wir Abschied nehmen von Johannes (Hans) Horn. Er verstarb 60 Jahre alt. Sein plötzlicher Tod hat viele Menschen traurig gemacht.
Am 17. Februar ist Herr Horn zusammen mit seinen Freunden und Sportkameraden für ein Fußballspiel nach Bielefeld gefahren; Johannes Horn stand – wie immer – im Tor. Nach dem Seitenwechsel klagte er über Luftnot, kurze Zeit später brach er zusammen. Die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten.
Viele Menschen sind auch von weit her zu seiner Beerdigung zusammengekommen, um sich von einem immer freundlichen, hilfsbereiten und warmherzigen Menschen zu verabschieden. Sein plötzlicher Tod bleibt unbegreiflich und macht fassungslos. Wir wissen, so Pfarrer Käsemann, dass der Tod nahe sein kann, aber wenn er so plötzlich da ist, dann ist das unbegreiflich. Aber wir haben so viel, was uns auch jetzt mit Johannes Horn verbindet: Liebe, die auch über den Tod hinausgeht.
Vertreter des Sports, der Fußballabteilung und seines Arbeitgebers nahmen in bewegenden Worten Abschied am Grab.
Unser ganzes Mitgefühl für seine Ehefrau Tanja und seine Schwester, ihre Familien – Gott möge euch begleiten und beistehen in dieser traurigen Zeit.

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