8. Sonntag nach Trinitatis (2021)

"Rette mich, Gott, das Wasser steht mir bis zum Hals!
Ich versinke im tiefen Schlamm, meine Füße finden keinen Halt mehr.
Die Strudel ziehen mich nach unten, und die Fluten schlagen schon über mir zusammen." (Psalm 69,2+3)
Die Bilder und Berichte der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli 2021 machen mich immer noch fassungslos. Angesichts des Chaos, der Angst, der Trauer packt einen die Hoffnungs- und Mutlosigkeit: Das lässt einen erstarren.
Ein erster Schritt für einen Neuanfang ist das Gebet - sich mit Gott verbinden - die eigene Situation IHM zeigen, um dann zu merken, dass sich mein Blick den anderen Menschen zuwendet. Ich bete für sie.
Meine Erstarrung löst sich und mit einem kräftigen "AMEN" kann ich die "Ärmel hochkrämpeln".
Ich möchte Euch zu einem Gebet einladen....
Wir bitten dich, Gott, sei bei den Menschen, die um ihre Angehörige trauern.
Heile die Verletzten.
Die Vermissten lass gefunden werden.
Gib Halt und Hoffnung denen, die ihr Hab und Gut im Schlamm verloren haben, deren Häuser zerstört sind.
Wir danken dir für alle, die helfen.
Bewahre die, die andere retten und bergen, gib ihnen Ausdauer und Kraft.
Lass keine Zeit verloren gehen mit Spekulationen über Schuld.
Mach uns wach, dass wir die Zeichen sehen und handeln, wenn Gefahr droht. Gib uns Einsicht in die Ursachen der Klimaveränderung.
Lass uns schneller Konsequenzen ziehen.
Du, unser Gott, stehst zu uns. Und wir stehen mit dir auf der Seite des Lebens.
AMEN
So können wir Menschen Mut machen und neben den vielen Zeichen der Unterstützung kann sicherlich auch eine Spende helfen:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Hochwasserhilfe Deutschland
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Danke!

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