2. Sonntag der Passionszeit (Reminiszere 2021)

Andacht zu Jesaja 5,1-7:
Jesaja berichtet von einem Freund der einen Weinberg anlegt. Trotz aller Mühe und Arbeit schmecken die Trauben nicht.
Was soll er machen? Am Ende reist der Freund seinen Weinberg ein und lässt alles wüst fallen.
So, sagt Jesaja, ist es auch mit den Menschen - sie sind wie der Weinberg.
Statt Recht zu schaffen, brechen die Menschen das Recht und die Gerechtigkeit treten sie mit Füßen. Deshalb wird auch Gott sie strafen...
Eine harte Geschichte; sie fängst so fröhlich an und endet mit Zerstörung...

Klar, mit manchen Situationen und Menschen geht es mir auch so:
ständig wird geholfen und unterstützt, aber es bringt nichts, ständige Enttäuschungen und immer wieder die Beteuerungen sich zu bessern.
Am Ende will ich nicht mehr: Schluss!, Aus!, Ende! Keine Chance mehr!

Aber ist Gott so hart? Eine Mutter wird ihr Kind nicht zornig wegschicken und Gott will trotz aller Härte (und auch Strafen) trotzdem mit uns in Verbindung bleiben.
Das ist das Geheimnis der Liebe - SEINER Liebe -, dass Gott sich selbst in den Tod für uns Menschen gibt, statt sich von den Menschen zu trennen.

 

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